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Ich halte jeden, mit dem ich spiele, so lange für einen Meister, bis er mir das Gegenteil bewiesen hat. >>Wassili Panow

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Faßhauer, Jacob vs. Oertel, Stefan

Nachdem ich 5x mal in Folge als einziger Annaburger am AGM Schnellschachopen teilnahm war ich doch etwas überrascht als ich dann am frühen Morgen Oerti im Spiellokal erblickte. Neben uns beiden fanden sich auch noch 76 weitere Schachspieler ein, sodass das Turnier in Qualität und Quantität keine Wünsche unerfüllt ließ.

Ich löste meine Aufgabe in Runde 1 ziemlich unsouverän. Gegen Jacob Thalwitzer von den Schachfreunden Fortuna Leipzig, DWZ 1340, ließ ich mir eine Springergabel setzen, um dann mit Minusqualität aber doch noch einen überzeugenden Angriff am Königsflügel aufzuziehen. Ich musste wählen zwischen Damen- und Partiegewinn und setzte ihn matt. Oerti haute gleich mal richtig einen raus und besiegte Rainer Erler vom SK Dessau, DWZ 2063!

In Runde 2 hatte Oerti gleich das nächste 2000er-Skalp im Visier. Gegen Jacob Faßhauer von der SG Leipzig, DWZ 2018, erreichte Oerti eine gewonnene Stellung bei leichtem Zeitvorteil. In beiderseitiger Zeitnot überschlugen sich dann leider die Eregnisse. Dabei verlor Oerti den Überblick und stellte einen Turm und damit auch die Partie ein. Schade! Ich spielte gegen Robin Jacobi vom SV Empor Erfurt, DWZ 2228, eine ganze Weile gut mit, hatte letztendlich aber nichts Zählbares zu holen. 

Runde 3 brachte mir Englisch aufs Brett. Dabei konnte ich Hubert Werner vom Gastgeberverein SF Fortuna Leipzig, DWZ 1656, im Zentrum überspielen und mir meinen zweiten Punkt sichern. Oerti musste hingegen eine Niederlage gegen den vereinslosen Lothar Becker, DWZ 1916, einstecken.

Thalwitzer,Jacob vs. Platz, Daniel

Auf Konstantin Schäfer (DWZ 1765), der inzwischen von Grimma zur SG Leipzig gewechselt ist, traf ich auch schon im vergangenen Jahr. Wie damals auch bezwang ich ihn in Runde 4 mit einem strukturiertem Angriff am Königsflügel. Oerti verlor leider gegen einen schwierig einzuschätzenden vereinslosen Spieler. Besonders wurmte ihn die Niederlage, da sein Gegenüber offensichtlich auch noch Schalke-Anhänger ist. 

Für Oerti ging es nun wieder aufwärts. In Runde 5 nutzte Oerti eine Springerfesslung zum Material- und Partiegewinn gegen Johannes Thor vom SF Fortuna Leipzig, DWZ 1099. Dafür verlor ich nun wieder. In der Partie gegen Christian Klaus vom SV Breitenworbis, DWZ 2051, war eigentlich wenig Spannung auf dem Brett bis ich bei drohendem Grundreihenmatt auf den Damentausch verzichtete. Wenige Züge später war die Partie unnötigerweise weg. 

Runde 6 brachte mir einen bekannten Gegner ans Brett. Gegen Torsten Bernhard vom SF Fortuna Leipzig, DWZ 1791, baute ich meine Gesamtbilanz dabei auf 2,5:0,5 aus. Wie schon in Runde 4 zuvor spielte ich einen ganz guten Angriff am Königsflügel bei heterogenen Rochaden. Torsten leistete ordentlich Widerstand bis er zu meinem Glück fehl griff, was mir die Sache dann deutlich erleichterte. Oerti hatte gleich noch einen vereinslosen Gegner zu bespielen. Diesmal löste er seine Aufgabe aber souverän. 

Vor der letzten Runde schielten wir beide auf einen der DWZ-Preise. Oerti hätte dabei ein halber Zähler genügt, doch leider gelang es Oerti nicht die Niederlage gegen Siegfried Bertz vom TSV Elbe Aken, DWZ 1765, zu verhindern. Ich kam mit den schwarzen Steinen gegen Lars Stumbries vom SC Rote Rüben Leipzig, DWZ 1819, bequem aus der Eröffnung und hatte mit dem Läuferpaar Vorteil. Diesen Vorteil gab ich nach einigen, vielen, unbedachten Läuferzügen aber auch wieder ab. In einem remisen Turmendspiel mit ungleichfarbigen Läufern griff Lars bei knapper Zeit dann fehl. Seine Stellung brach dann schnell zusammen.

Für mich lief das Turnier richtig gut. Mit zwei Siegen in Runde 6 und 7 und insgesamt 5/7 katapultierte ich mich noch auf Rang 11 nach vorne. Eine richtig gute Platzierung (wie schon 2017), auch wenn ich nicht auf die allerstärksten Gegner traf. Meine Belohnung war der DWZ-Preis U2000. Oerti spielte mit 3/7 auch ein gutes Turnier, verpasste den DWZ-Preis U1600 nur um 1 Buchholzpunkt und wird vermutlich vor allem Runde 1 und 2 positiv in Erinnerung behalten. Am Ende Platz 49 für Oerti.
Wie im Vorjahr gewann das Turnier auch diesmal wieder der Internationale Meister Hannes Langrock vom ESV Nickelhütte Aue.

Endstand .




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