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Ich halte jeden, mit dem ich spiele, so lange für einen Meister, bis er mir das Gegenteil bewiesen hat. >>Wassili Panow

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Nur 7 Tage nach unserem überraschendem Erfolg in Bitterfeld wartete schon die nächste Aufgabe auf uns. Und diese war mit den Schachfreunden Bad Schmiedeberg auch keine leichte. Die Schmiedeberger spielen im zweiten Jahr in der Landesliga und waren sicher nicht gewillt ein drittes Mal in Folge gegen uns auszuscheiden. Dies wurde auch an den Aufstellungen deutlich. Ihre stärksten Spieler kamen nach Annaburg, die vermeintlich schwächere Mannschaft trat hingegen in Bitterfeld an. Für spannende Partien war auf jeden Fall gesorgt.

Oerti suchte sich Brett 3 aus und wollte gegen Christian Lips, DWZ 1489 voll aus Sieg spielen. Lange Zeit sah dies auch gut aus, Oerti erzielte Fortschritte im Zentrum und hatte auf Sicht gesehen mit Läufer gegen Springer auch für das Endspiel gute Karten. Leider wurde der gegnerische Springer dann unerwartet so stark, dass Oerti nichts anderes übrig blieb als einer Zugwiederholung zu folgen und das Remis zu akzeptieren.

Ein ähnliches Bild ergab sich bei Dirk, der mit dem Läuferpaar gute Aussichten auf einen vollen Punkt besaß. Doch auch hier war es ein gegnerischer Springer, der als Vorposten installiert sehr stark wurde und Dirk zum Qualitätsopfer veranlasste. Das Opfer erbrachte jedoch nicht die gewünschte Kompensation, sodass sich Dirk zwar noch heftig wehrte, die Niederlage im Endspiel jedoch nicht mehr verhindern konnte. 

Nun lag es an mir am Spitzenbrett einen vollen Punkt zu holen, um so über die Berliner Wertung die Chance auf ein Weiterkommen zu wahren. Gegen Nico Hildebrandt, DWZ 1844 war ich nach einer Niederlage vor 2 Jahren zudem noch auf Revanche aus. Zunächst sah es auch richtig gut aus. Schon im 9. Zug griff Nico fehl, jedoch bemerkte ich dies auch nicht und ging an der Chance auf einen schnellen Sieg vorbei. Aber auch im Verlauf drückte ich Nico tief in die Verteidigung, verpasste es aber in beiderseitiger Zeitnot erneut, auf den Gewinnweg abzubiegen. Fortan konnte Nico ausgleichen. Ich suchte im Endspiel zwar noch nach Lücken in seiner Stellung. Doch nun war es wiederum ein Springer der Nicos Stellung zusammenhielt und ihm das Remis sicherte. Die Chancen auf einen Sieg waren da, wenn man sie jedoch mehrmals auslässt, dann hat man den vollen Punkt letztendlich auch nicht verdient.  

Nun hätte Frank gewinnen müssen. Doch danach sah es zu keinem Zeitpunkt aus. Im angenommenen Damengambit konnte Frank mit den weißen Steinen nicht so viel Druck entwickeln wie man sich das gewünscht hätte. Frank suchte mit einem Qualitätsopfer den Durchbruch, musste dann aber eher ums Remis kämpfen. Nachdem sich jeder zwei frische Damen aufs Brett holte, einigten sich die beiden auf Remis. 

Damit war unser Achtelfinal-Aus besiegelt. Die Chancen waren groß, Bad Schmiedeberg erneut auszuschalten. Doch entgegen der ersten beiden Pokalvergleiche mit Bad Schmiedeberg fehlte uns diesmal das nötige Matchglück. Dem höherklassigem Landesligisten haben wir an allen 4 Brettern einen harten Kampf über mindestens 4 Stunden Spielzeit geliefert, sodass wir erhobenen Hauptes aus dem Pokalwettbewerb ausscheiden. Den Schmiedebergern wünschen wir viel Erfolg im weiteren Pokalverlauf.  

SSC Annaburg 1
1759 1.5 : 2.5 SF Bad Schmiedeberg 1 1767
1
Platz,Daniel
1899
0,5-0,5
Hildebrandt,Nico
1844
2
Mißbach,Frank
1780
0,5-0,5
Berndorff,Jörg
1872
3
Oertel,Stefan
1626
0,5-0,5
Lips,Christian
1489
4
Helbig,Dirk
1729
0-1
Baum,Bernhard
1864




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