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Ich halte jeden, mit dem ich spiele, so lange für einen Meister, bis er mir das Gegenteil bewiesen hat. >>Wassili Panow

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Turniersaal Naunhofer Weihnachtsblitzturnier width=Blick in den Turniersaal

Einen Tag nach unserer Weihnachtsfeier sollte es für mich gleich schachlich weitergehen, ich stellte mich dem Teilnehmerfeld beim 19. Naunhofer Weihnachtsblitzturnier. Im Rahmen der Weihnachtsfeier ging es zunächst geschlossen zum Griechen lecker speisen, um im Anschluss 2 Stunden gemütlich auf der Bowlingbahn zu verbringen. Das Bowlingturnier wurde dabei eine sichere Beute von Oerti. Nach 5 Stunden Schlaf ging es für mich dann zum Blitzen nach Naunhof. Wobei in Naunhof mit 10 Minuten Bedenkzeit geblitzt wird. Für mich ungewöhnlich, aber durchaus interessant, lässt es doch ein wenig mehr Spielraum, um über den ein oder anderen Zug mal nachdenken zu können. In Runde 1 hatte ich mit meinem Gegner Jörg Lindhorst vom SC Rote Rüben Leipzig, DWZ 1296, keinerlei Probleme. Jörg griff im Mittelspiel fehl und ich brachte den Sieg sicher nach Hause.

Rg
G
S
R
V
MP
BP
1 TSV Elbe Aken 186344008 24.0
2 TSG Wittenberg43107 19.5
3 SV 51 Zerbst/Roßlau43016 19.0
4 SG Jeßnitz42115 18.5
5 SG Chemie Wolfen42115 17.0
6 SG Chemie Bitterfeld42024 17.0
7 SSC Annaburg42024 14.5
8 SG 1871 Löberitz II40131 14.0
9 SV G/W Piesteritz II40040 8.5
10 SK Dessau 93 III40040 8.0

Unser letztes Punktspiel vor dem Jahreswechsel führte uns nach Zerbst zur Spielgemeinschaft der Mannschaften des SV 51 Zerbst und des SV Roßlau. Das Zerbster Spiellokal ist romantisch in eine Kleingartenanlage gebettet und blieb uns vorallem durch unseren letzten Besuch in Erinnerung. Damals benötigte Evi nach stark einsetzendem Schnee 8 Stunden für die Heimfahrt, und das noch mit einer Mannschaftsniederlage auf dem Rücksitz. Nun traten wir eine Liga höher wieder in Zerbst an, was die Hoffnungen auf Zählbares jedoch nicht erhöhte. Zerbst/Roßlau trat nahezu in Bestbesetzung an, wir mussten hingegen auf Thomas, Roland und Silke verzichten. Als Erster durfte ich zum Feierabend übergehen. Wie schon im letzten Vergleich verzichtete unser Gegner darauf, meine Spielkünste zu testen. Ich gewann kampflos, 1:0.  

An den anderen Brettern lief es leider nicht so gut. Wobei die Spielstärkenunterschiede an den hinteren Brettern auch enorm waren. Sebastian verlor ausgangs der Eröffnung eine Leichtfigur und es verpasste es dann zu rochierchen. Mit Minusfigur und dem in der Mitte verbliebenem König war die Partie dann auch schnell verloren.

Rg
G
S
R
V
MP
BP
1 TSV Elbe Aken 186333006 18.5
2 TSG Wittenberg32105 13.5
3 SG Chemie Bitterfeld32014 13.5
4 SV 51 Zerbst/Roßlau32014 13.5
5 SG Chemie Wolfen32014 13.0
6 SSC Annaburg32014 12.0
7 SG Jeßnitz31113 14.0
8 SG 1871 Löberitz II30030 10.0
9 SV G/W Piesteritz II30030 6.0
10 SK Dessau 93 III30030 6.0

Spitzenspiel in Annaburg. Zumindest laut Tabelle. Als überraschender Tabellenzweiter empfangen wir den TSV Elbe Aken 1863, dessen Tabellenführung eher wenig überrascht. Aken ist jedoch zu ausgeglichen besetzt, als das wir ernsthaft ein ausgeglichenes Spitzenspiel erwarteten, zumal unsere Vorbereitung alles andere als optimal verlief. Feier- und kranksbedingt mussten wir auf Oerti und Roland verzichten, zudem gingen Tilo und ich mit drei bzw. gut einer Stunde Schlaf unausgeruht in die Partien. Aken hingegen trat nahezu in Bestbesetzung an, lediglich Siegfried Bertz setzte geburtstagsbedingt aus. Beste Geburtstagsglückwünsche senden wir an dieser Stelle aus der Ferne. Aken war noch gar nicht richtig angekommen, da gab es bereits die ersten Beschwerden über die zu geringe Temperatur im Spiellokal, selbstverständlich wurde auch direkt ein Thermometer ausgepackt. Kurioserweise saßen zu Spielbeginn dann 2 Akener Spieler dick eingepackt mit Schal und Jacke da während 2 ihrer Teamkollegen kurzärmlig antraten. Sei es drum, wir ließen uns davon nicht aus der Konzentration bringen.

Nur 7 Tage nach unserem überraschendem Erfolg in Bitterfeld wartete schon die nächste Aufgabe auf uns. Und diese war mit den Schachfreunden Bad Schmiedeberg auch keine leichte. Die Schmiedeberger spielen im zweiten Jahr in der Landesliga und waren sicher nicht gewillt ein drittes Mal in Folge gegen uns auszuscheiden. Dies wurde auch an den Aufstellungen deutlich. Ihre stärksten Spieler kamen nach Annaburg, die vermeintlich schwächere Mannschaft trat hingegen in Bitterfeld an. Für spannende Partien war auf jeden Fall gesorgt.

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