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Ich halte jeden, mit dem ich spiele, so lange für einen Meister, bis er mir das Gegenteil bewiesen hat. >>Wassili Panow

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Beim SV 51 Zerbst konnten wir unsere Zielvorgaben 3 + Schönheitspreis, heißt an den ersten drei Brettern drei Siege und an (nicht zwingend "auf") den letzten drei Brettern eine gute Figur abgeben, nur zum Teil umsetzen. Unsere hinteren drei Bretter hatten wenig Mühe ihre Zievorgabe zu erfüllen, vor allem Evi an Brett 4 und Ulrike an 6 gaben eine gute Figur ab.

Impression vom PunktspielSV Zerbst - SSC AnnaburgUlrike setzte die Vorgabe leider auch auf dem Brett fort und gab im 9. Zug erneut eine gute Figur ab, der Turm wurde einzügig eingestellt. Wenig später war dann auch die Partie endgültig verloren. Wesentlich mehr Widerstand leisteten Evi und Roland gegen 400 bzw. 300 DWZ-Punkte stärkere Gegner. Mit fortschreitender Spieldauer wurde jedoch der Druck auf beide Stellungen kontinuierlich durch die Zerbster erhöht, was letztendlich auch zu zwei Niederlagen führte. Gefühlt war vor allem bei Evi ein Unentschieden im Bereich des Möglichen, so bleibt die freudige Erkenntnis, dass sie nach 6 Jahren Schachpause nichts verlernt hat.

Für unsere ersten drei Bretter bedeutete der Zwischenstand von 0:3, dass der andere Teil der Zielvorgabe ebenfalls erfüllt werden musste, um noch einen Mannschaftspunkt entführen zu können. Ich verbesserte meine Stellung kontinuierlich, mein Gegner beschränkte sich aufs verteidigen, zudem kämpfte er mit der Uhr. Dirk zauberte eigentlich wie immer eine kuriose Stellung aufs Brett, bei der man nur munkeln konnte, wer gerade besser stand, u.a. schnürte er mit seinem Springer seinen eigenen Läufer in der gegnerischen Hälfte ab. Auch Frank nahm sich diesmal ein Beispiel an Dirk und gelangte zu einer undurchsichtigen Stellung mit beiderseitigen Chancen.

Zunächst gelang es mir die nächsten Ungenauigkeiten meines Gegenübers, welche ihm bei der knappen Zeit (ca. 10 Minuten für 20 Züge) wohl zwangsläufig unterliefen, auszunutzen. 1:3. Leider schubste Frank im selben Atemzug seinen König um, wodurch unsere Niederlage besiegelt war. Wie das Ende der Partie letztendlich zustande kam, habe ich leider verpasst. Dirk konnte noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Er wickelte in ein gewonnes Turmendspiel mit 2 Mehr-Bauern ab und verwandelte sicher.

Nachdem die Autos unterm frisch gefallenem Schnee gefunden wurden, konnten wir uns auf den teilweise langen Heimweg begeben. Unbestätigten Gerüchten zufolge ist aber auch Evi nach 11-stündiger Fahrt wieder sicher im Westen angekommen.

Bleibt festzuhalten, dass 5 von 6 Brettern ihre Zielvorgabe erfüllen konnten und nur Frank zwischen Weihnachten und Neujahr Straftraining verordnet bekommt. Mit der 2:4-Niederlage beim Staffelfavoriten brauchen wir uns jedoch nicht zu verstecken, gegen Zerbst wird wohl noch die ein oder andere Mannschaft eine Niederlage einstecken müssen. Das Kalenderjahr beenden wir auf dem 6. Tabellenplatz.

 Endstand SV 51 Zerbst - SSC AnnaburgKnappe Niederlage in Zerbst




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