Flori wußte es schon während dem Spiel: 5:3 gegen Gräfenhainichen
Nach dem Kantersieg gegen Dessau wollten wir gegen den nächsten direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt gleich nachlegen. Wir konnten nahezu unsere beste Aufstellung nach Gräfenhainichen schicken. Lediglich Thomas fiel krankheitsbedingt aus, für ihn rutschte kurzfristig Fabian ins Team. Ich zweifelte schon am Freitag Abend beim Training an, ob ich denn einen Gegner haben werde. Der Zweifel war jedoch unbegründet. Denn im parellel stattfindenden Bezirksliga-Spiel fehlten auch so einige Akteure, sodass ich gegen den ebenso gegnerlosen Roland Zechel von Blau-Rot Pratau spielen konnte. Die Partie gewann ich und brachte uns somit nicht völlig kampflos mit 1:0 in Führung.
Greini berichtete schon auf der Anfahrt von einer anstrengenden Nacht. Dies machte sich dann auch auf seinem Brett bemerkbar. Schon in der Eröffnung muss irgendwas schief gelaufen sein, die Partie war nicht mehr zu retten. Schöni hatte mit seinem ehemaligen Teamkollegen wenig Probleme und brachte uns wieder in Führung. Flori musste wenig später jedoch aufgeben, sodass ich beim Zwischenstand von 2:2 eher ein ungutes Gefühl hatte. Zumal Fabian schon in der Eröffnung ins Hintertreffen geriet und vorne komplizierte Stellungen auf den Brettern aufgebaut waren. Schwierigkeiten hatte auch Dirk, punktete aber zumindest halb.
Nun folgten unerwartet zwei Siege. Frank profitierte von einem Fehler seines Gegners und gewann plötzlich eine undurchsichtige Stellung. Zum Matchwinner avancierte Fabian. Er rutschte kurzfristig für Thomas ins Team und sah sich einem exakt 222 DWZ-Punkte stärkeren Spieler gegenüber. Nach einem Fehler in der Eröffnung büßte Fabian einen wichtigen Zentrumsbauern ein. Danach besann er sich, kämpfte sich wie ein Löwe zurück in die Partie und gewann diese im Turmendspiel sogar noch. Fabian sicherte uns mit diesem Punkt den Mannschaftssieg und entlastete damit auch HaJö. HaJö spielte eigentlich eine phantastische Partie und hatte alles im Griff. Mit D+S gegen T+S war die Partie vermeintlich entschieden. Doch HaJö entglitt die Partie immer mehr. Erst war der Springer weg und dann sah sich HaJö einem weit vorgerückten Bauern gegenüber. Plötzlich war die Partie weg. Doch ein Not-Remisangebot fand zum Glück einen Interessenten.
In einem jederzeit spannenden wie auch engen Match setzen wir uns knapp mit 5:3 durch und sammeln die Mannschaftspunkte 6 und 7. Der Klassenerhalt ist uns damit kaum noch zu nehmen. Bereits in 2 Wochen geht es dann im Duell der beiden punkt- und torgleichen Tabellenvierten weiter. Wir empfangen den CFC Germania 03 II aus Köthen.
1. SC Anhalt III vs. SSC Annaburg II 5:1
Schon Mitte Februar beendet unsere Zweite die Saison. Zum Abschluss gab es eine 1:5-Klatsche in Dessau, die aber deutlich zu hoch ausfiel. Evi spielte eine starke Partie und hätte das Bauernendspiel sicherlich gewonnen. Auch Tilo stand im Damenendspiel lange besser. Beide begnügten sich aber mit dem halben Zähler. Hubert und Sebastian spielten gute Partien und waren ihren Gegnern lange ebenbürtig. Sie verloren aber genauso wie Roberto und Guido.
Nach 2 Aufstiegen in Folge verlief die erste Bezirksliga-Saison für unsere Zweite doch sehr durchwachsen. Lichtblick war sicher Evi. Sie verlor am Spitzenbrett keine einzige Partie und holte starke 3/5 gegen teils deutlich stärkere Gegnerschaft. Am letzten Spieltag ist unsere Zweite zum Zuschauen verdammt. Wir werden aus der Ferne beobachten, ob wir noch vom CFC Germania 03 III überholt werden.
SSC Annaburg III vs. SG 1871 Löberitz V 2:2
Ulrike mit ihrem ersten Sieg am Spitzenbrett
Unsere Dritte setzt den Aufwärtstrend fort und streicht endlich den ersten Mannschaftspunkt ein. Emil erhöht sein persönliches Punktekonto auf 3/3, diesmal jedoch kampflos. Ulrike gewann erstmals in dieser Saison und zum zweiten Mal erst überhaupt. Sie freute sich sichtlich über das Erfolgserlebnis gegen einen knapp 300 DWZ-Punkte stärkeren Spieler. Sofiia und Willi griffen in der Eröffnung fehl, erspielten sich dann aber doch Gewinnstellungen. Beide bekamen sie jedoch nicht umgesetzt und verloren noch. Trotz des ersten Mannschaftspunktes bleibt unsere Dritte Tabellenletzter.
Großer Schritt in Richtung Klassenerhalt
