"Never change a winning team": Zum dritten Mal infolge boten wir nun schon den gleichen Start-Achter auf und wollten damit unseren bislang so erfolgreichen Saisonverlauf fortsetzen. Unser Gast, die Spielgemeinschaft Zerbst/Roßlau, steckt genau wie wir mit 2 Mannschaftspunkten tief im Abstiegskampf und hatte 2 Ausfälle zu verkraften. Einen Spieler konnten sie nicht ersetzen. An den verbliebenen Brettern hatte Zerbst/Roßlau aber immer noch ein stattliches Plus von durchschnittlich 173 DWZ-Punkten vorzuweisen, sodass wir als klarer Außenseiter in dieses "4-Punkte-Spiel" gingen. Mit etwas Matchglück und unserer guten Form der letzten Spiele hofften wir dann aber doch auf etwas Zählbares. Wie fast immer war ich derjenige, der ohne Gegner blieb, 1:0 für uns.
Flori folgte mir nach ca. 1 Stunde Spielzeit. Flori erreichte in der Eröffnung eine aussichtsreiche Stellung uns sah sich schon im 12. Zug mit einem Remisangebot konfrontiert. Nach kurzem Zögern akzeptierte Flori dieses auch. Eine nachvollziehbare Entscheidung gegen einen knapp 350-DWZ Punkte stärkeren Gegner, auch wenn die Stellung für mehr bereit gewesen wäre.
