Nach Siegen über die höherklassigen Teams aus Bitterfeld und Köthen hatten wir uns den Halbfinaleinzug redlich verdient. Mit der Pokalauslosung waren wir allerdings doch nicht ganz so glücklich, schließlich mussten wir gegen den 4 Klassen höher spielenden Oberligisten und stärksten Vertreter im Lostopf, SK Dessau 93, ran. Gegen die Dessauer haben wir in unseren bisherigen Pokalversuchen noch nie einen Stich gesehen. Trotzdem fuhren wir voller Selbstbewusstsein nach Dessau. Der SK Dessau 93 brachte drei 2000er ans Brett und zog zudem noch Toni Schäfer von der parallel stattfinden Landeseinzelmeisterschaft in Merseburg ab, um gegen uns anzutreten. Wir waren aber ebenfalls mit unseren aktuell stärksten Leuten vor Ort und bauten als kleinen Überraschungseffekt Dirk als Zwischenstopper an Brett 2 ein.
Beste Bedingungen in Schwäbisch Gmünd
Wie schon im Vorjahr ging es auch diesmal an Neujahr zum Staufer Open nach Schwäbsich Gmünd, einem der größten Schachturniere in Deutschland. Vor 12 Monaten lief es richtig gut für mich, ich holte 50% und hatte neben gutem Schach auch eine schöne Zeit in einer hübschen Stadt mit netten Restaurants. Dieses Jahr kamen sogar über 500 Spieler nach Baden-Württemberg, nochmal deutlich mehr als im Vorjahr. Ich erwischte leider keinen guten Start ins Turnier.

