Nun schon das 3. Jahr in Folge verschlug es mich nach Österreich, um Schach mit Urlaub zu verbinden. Zum ersten Mal begleitete mich Ulrike dabei ins Salzburger Land nach St. Veit im Pongau, ca. 70km südlich von Salzburg. Gespielt wurde im Nachbarort Goldegg, einem malerischen kleinen Örtchen mit Schloß, Badesee, netten Restaurants und idyllischen Wanderwegen. Leider beschränkte sich Ulrike auf Urlaub und nahm nicht auch am Turnier teil. Abgesehen von einer Doppelrunde, startete die Runde in aller Regel 18 Uhr, sodass ausreichend Zeit für Wanderungen, Gondelfahrten auf die Berge, Bergwerk- und Wasserfall-Besichtigungen oder einfach einem entspannten Tag in der Therme blieb. Das Turnier startete mit einem Blitzturnier, bei dem es direkt kurios wurde.
Einmal quer durch Sachsen-Anhalt sollte es gehen. Im Gepäck hatte ich HaJö. Unser Ziel hieß Stendal. Dort wo der Roland steht, findet über Himmelfahrt das 25. Stendaler Open statt. Gespielt werden 7 Runden mit einer verkürzten Normalbedenkzeit von 90min für 36 Züge und 30min Aufschlag. Auf ein Inkrement wird verzichtet. Am Tag vor dem Open sollte es aber mit einem Schnellschachturnier losgehen, an dem sich 10 Schachspieler beteiligten, darunter HaJö und ich.



